Google´s Foto-Dienst Panoramio

Den meisten von euch sind sicher die vielen Fotos schon aufgefallen die man sieht wenn man durch die Karten von „Google Maps“ scrollt.

Besonders dort wo noch kein Street View online ist kann man aber oft Originale Fotos, von der Gegend oder dem Gebäude, in den unterschiedlichsten Versioen und Tageszeiten ansehen.

Aber kaum einer weiß wie die Fotos dahin kommen.

Dieser Dienst nennt sich Panoramio.

Um selber Bilder zu dem Dienst hinzufügen zu können benötigt man wie so oft ein Google-Konto.
Wenn man sich dafür registriert hat kann man über die Seite Panoramio direkt anfangen Bilder hochzuladen.

Natürlich sollten keine Leute zu erkennen sein und man selber die Rechte an diesen Bildern haben.

 

Mit einem einfacher Klick auf „Fotos hochladen“ beginnt man.

Nun noch ein Klick auf „Datei Auswählen“(1) um ein Foto von seinem Rechner auszuwählen und mit „Hochladen“(2) bestätigen.

Im nächsten Schritt muss man den Aufnahmeort(1) den man in der Karte auswählt, den Titel(2), und Tags(3) eingeben.
Letzeres dient dazu, dass das Bild bei der Google Suche gefunden werden kann. Man sollte also zahlreiche passende Wörter eintragen die das Foto erklären.

Und das ganze dann mit „Speichern“(4) bestätigen.

Jetzt fehlt nur noch die Freischaltung von Google damit das Bild bei „Google Maps“ auch zu finden ist was etwas dauern kann.

In regelmäßigen Abständen werden freigeschaltete Bilder dann ebenfalls zu „Google Earth“ übertragen damit das Bild auch da angesehen werden kann.

Seine Bilder kann man zusätzlich auch zum Fotowettbewerb anmelden wenn man denkt das es ein sehr gut gelungenes Foto ist.
Das habe ich heut auch getan, vielleicht findet ihr ja meine Bilder auch dort 😉

 

Bis dahin viel Spaß beim hochladen eurer Bilder.

 

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Etwa Angst vor Street View? …dann kennt ihr noch nicht Bing!

Alle reden über Google Street View.
Viele haben Angst davor, dass Datenmissbrauch betrieben werden könnte oder man ausspioniert wird.

So falsch ist der Gedanke oft auch gar nicht.

Zumindest sollte man sich darüber informieren und gegebenenfalls handeln.

 

Aber kennt ihr eigentlich Microsoft´s „Bing“?
Wisst ihr welche Dienste dort angeboten werden?

Bis jetzt dachtet ihr sicher, dass die Street View Ansichten das maximal mögliche wären. Dass man sich Strassen oder Gebäude ansehen könnte mit alten Bildern.

 

Aber was genau macht Bing?

Aktuell kann man fast überall auf der Welt die typischen Google Maps Ansichten auch von Bing nutzen. Das heißt sich Häuser in der Satellitenansicht ansehen oder im 3D-Modus ganze Städte genauer betrachten.

 

Woran wird gerade entwickelt bei Bing?

Um es einfach auszudrücken das selbe was sich bei Google „Street View“ nennt. Eine Ansicht, die mit realen Bildern erzeugt wird und das Gefühl vermittelt selber auf der Strasse zu stehen.
Man kann so also ebenfalls Häuser aus der Ich-Perspektive ansehen oder in fremde Gärten schauen.

Warum wird dagegen eigentlich noch nicht geklagt so wie bei Google?
Vielleicht weil bei Bing das alles noch etwas im Trüben gehalten wird?
Oder will man nur warten bis Google sich durchgesetzt hat – damit man dann in den Markt vorstoßen kann, ohne sich rechtfertigen zu müssen, oder sich gegen Klagen verteidigen zu müssen? … man weiß es nicht.

Es könnte aber auch einen ganz anderen Grund haben!

 

Was ist denn noch geplant bei Bing?

Dazu sollte man erst mal erwähnen, dass die Bing-Version von Street View aus vielen einzelnen Bildern besteht, die unter anderem von Autos aufgenommen wurden, und vor allem Flickr-Bildern beinhaltet, die an die 3D-Engine gekoppelt werden. Also die Karte besteht aus vielen einzelnen Bildern, die mit dem 3D Modell verbunden werden.

Da sich die Fotoarchive nun aber nicht nur auf Straßenansichten beschränken werden, wird es möglich sein, nicht nur ein Geschäft von der Strasse aus zu sehen, sondern auch virtuell in das Geschäft hinein zu gehen!

Durch die vielen Bilder kann man sich nun ganze Häuser auch von innen ansehen, Spaziergänge in ganzen Geschäftsvierteln machen und sich vorher ansehen in welchen Regalen welche Produkte zu finden sind.

Da stellt sich für mich die Frage, wo da noch der Datenschutz bleibt, Street View ist dagegen ein Witz .

 

Wer sich den aktuellen Stand ansehen möchte kann das z.B. in San Francisco hier tun.

 

Kann es noch extremer werden?

Wenn ihr denkt virtuelle Rundgänge in Läden mit Hilfe der Fotos wäre das Maximum, dann muss ich euch enttäuschen.

Wie kann man das noch steigern?

Einfach in dem man die Karten mit Echtzeit-Videoaufnahmen verbinden kann.

Ja genau, ein Live-Video, das das Innere der Häuser und Geschäfte zeigt oder Videoaufnahmen, die direkt mit einem bestimmten Ort verknüpft sind.

 

Was es sonst noch zu erfahren gibt und wie sich das Ganze in der Praxis zeigt könnt ihr hier sehen:

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