TUT! Camera RAW vs. JPG – Was den Unterschied macht!

Heute möchte ich mal kurz zeigen was den Unterschied macht  zwischen Camera RAW und JPG Format.

 

Sicherlich kennen alle das JPG Format in dem so ziemlich jede Kamera fotografiert.

Viele Kamera bieten aber auch an die Fotos im Camera „raw“ zu fotografieren.

 

Der erste Unterschied dem sicherlich jedem als erstes auffällt ist das die RAW-Formate oft im Windows nicht ohne weiteres angezeigt werden können und das die Dateien im Verhältnis zu JPG(bei mir 8MB) recht groß werden (bei mir 15MB).

 

Aber warum sollte man trotzdem im RAW-Format fotografieren?

[box type=“info“] Bei Aufnahmen im JPG-Format ermittelt die Kamera die für sie denkbare beste Einstellung und speichert diese komprimiert so ab. Das muss aber nicht immer das sein, was wirklich am besten ist![/box]

 

Dazu zeig ich euch mal hier an einem Beispiel wie ein Foto aussehen kann wenn es direkt aus der Kamera kommt bei schwierigen Lichtverhältnissen und extremen Bedingungen.

Wir sehen hier ein Bild mit wenig Kontrasten, zu wenig Licht, die Sternen kommen nciht zur Geltung und es wirkt allgemein „flau“.

 

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Was hier auffällt ist das weder die Belichtung sonderlich schön ist noch der Weißabgleich stimmt. Das Bild wirkt allgemein unschön.

Jeder der solche Bilder kennt weiß das es bei einem JPG nahezu unmöglich ist aus diesem Bild noch etwas zu machen. Man kann es eigentlich nur löschen.

 

[box type=“info“] Im Camera-RAW-Format werden hingegen keine festen Einstellungen sondern alle vorhandenen Farbinformationen gespeichert und diese in maximaler Qualität ohne Verlust gespeichert. 

Das erhöht den Bearbeitungs-Spielraum am PC um ein vielfaches.[/box]

 

Mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen wie Adobe Photoshop, Lightroom oder anderen kann man die Fotos auch nachträglich noch wesentlich verändern ohne das die Qualität leidet.

Im ersten Beispiel seht ihr schon eine deutliche Veränderung. In dem Fall habe ich den Kontrast wesentlich erhöht, Farben entfernt und sonst noch kleine Veränderungen vorgenommen.

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Richtig interessant wird es aber erst jetzt, denn dank der großen Farb- und Lichtinformationen ist nun auch das folgendes möglich. Spätestens hier würde ein JPG nur noch unbrauchbare Bilder liefern. Dieses Bild ist jetzt auch schon gut brauchbar und kann verwendet werden.

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Nun geht es zu den gestalterischen Optionen.
Wenn man noch etwas experimentiert und sich weiter in die Optionen und Gestaltungsmöglichkeiten vorwagt können auch Bilder wie das folgeedn entstehen. Hier habe ich speziell die Farbe von dem Himmel sowie die Lichter stark angepasst und die Wiese abgedunkelt.

Was man im Detail aus dem Bild macht, hängt nur vom eigenen Geschmack und den Fähigkeiten mit dem Bildbearbeitungsprogramm ab. Die Möglichkeiten beim RAW-Format lassen auf jeden Fall vieles zu wo ein JPG nur noch „Pixel-Salat“ erzeugt.

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Für alle die sich weiter in die Fotografie wagen und auch gern viel Zeit investieren habe ich noch dieses Bild. Ich habe es vor kurzem hier im Blog bereits vorgestellt.

Es besteht nicht nur aus einem Foto sondern aus 67 einzelnen Fotos die alle gleich bearbeitet wurden und in Adobe Photoshop „übereinander“ gelegt wurden. So erzeugt man dann diesen schönen Kreis-Effekt der Sterne womit sie auch gleich viel mehr zur Geltung kommen.

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Ich kann also nur jedem empfehlen Fotos künftig nur noch im RAW-Format aufzunehmen. Inzwischen kann das fast jede Kamera! Und die SD Speicherkarte mit 16GB in der schnellen Class 10 Variante kosten auch kaum noch etwas so das auch der Mehrbedarf nicht der Rede wert ist.

Einfach mal im Menü rumstöbern und danach suchen. Oft ist es direkt bei den Qualitätseinstellungen der Fotos zu finden.

 

Ich hoffe ich konnte euch mit der Entscheidung zwischen JPG und RAW etwas weiter helfen.

 

Viele Grüße
Basterus

 

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Dieses Foto ist entstanden mit:

– Sony DSLR-A550

Walimex 8 mm Fisheye

Slik AMT Stativ

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