Nachtwanderung mit Klippenspringerpotential

Eine Nachtwanderung der anderen Art hatte ich gestern hinter mir.

Es ging zu erst mit dem Auto Richtung Autobahn um dann zu Fuß einen kleinen Berg zu erklimmen. Steil nach oben sollte es gehen, geduckt da es nach oben wie auch zur Seite schon sehr eng wurde, da diverse Büsche und Sträucher den Weg stark einengten. Und das ganze natürlich schon in der Nacht, mit schlechten Sichtbedingungen und dem kompletten Fotorucksack auf dem Rücken.

 

Das Handy in der Hand, um zu navigieren, machte die Absicherung ebenso noch schwieriger aber das war im dunklen unbekannten Wald unerlässlich.

Ziel dieser Klettertour war ein versteckter Aussichtspunkt von dem man ein recht guten Blick auf die Autobahn, sowie die steilen Felswände inklusive schöner Gebäude auf der anderen Seite haben sollte.

Leider zeigte es sich dann doch schwieriger als gedacht eine gute aber dennoch halbwegs sicher Position zu finden, da sehr viele Bäume die Sicht einengten und es direkt dahinter oft steil hinunter ging.

 

Aber warum sollte ich davon berichten wenn ich nicht wenigstens ein Foto zeigen könnte auch wenn dieses unmittelbar vor der Klippe entstanden ist bei praktisch null Sicht.

 Klippenspringer

Da mich der Standpunkt dann auf Dauer doch nicht so begeistertet und der Rückweg schon etwas Panik hervorrief, traten wir den Rückweg an. Aber es sollte nicht Heim gehen sondern zum nächsten Ziel des Abends wo bereits der Kollege Andreas Rabending wartete.

Wieder sollte es hoch hinaus gehen, diesmal aber nicht zu Fuß sondern mit dem Auto.

Ziel war der Fernsehturm Dresden der nachts schön leuchtet und das perfekte Motiv für die Sternenfotografie abgibt.

 

Die richtige Position war schnell gefunden, die Kamera aufgebaut und eingerichtet und das hieß es wieder warten.

Das erste Foto mit kurzer Belichtung war schnell gemacht:

Fernsehturm Dresden

 

Aber das folgenden sollte viel Zeit kosten.

Etwas über eine Stunde hatte die Kamera, gesteuert von dem Fernauslöser, zu tun um dieses Foto (nach etwas Bearbeitung am heimischen PC) zu fotografieren.

Aber ich Denk das Ergebnis lässt sich sehen und das Warten hat sich gelohnt.

Fernsehturm Dresden

 

Vielleicht hat ja jemand Lust beim nächsten mal dabei zu sein 😉

Viele Grüße, bis dahin..
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Genutztes Zubehör:

– Sony DSLR-A550L 

Slik AMT Stativ
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Sternenkreise am Fernsehturm

Passend zu der Tageszeit gibt es jetzt mal ein neues Bild was sehr aufwendig und besonders Zeit-intensiv herzustellen ist.

Zu sehen ist der Dresdner Fernsehturm in den Abendstunden. Im Hintergrund sieht man den Sternenhimmel Rund um den Polarstern der sich genau hinter dem Turm verbirgt.
Das besondere daran ist das man durch die Langzeitbelichtung sehen kann wie die Sterne wandern.
Da sie es aber nicht so eilig haben sieht man auf dem Bild die Streifen die durch ihr langsame Bewegung entstehen wenn man sehr lang belichtet..

Also schaut es euch an und vergesst es nicht zu bewerten und bei Facebook zu teilen, Danke 😉


Sternenhimmel
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Unser kultureller Berlin Urlaub


Wir waren vor kurzem für 4 Tage in Berlin.
Nun habe ich es endlich geschafft ein kleinen Eindruck unser Erlebnisse aufzuschreiben.

 

Vorweg. Ich hatte dort ca 1200 Fotos gemacht die ich natürlich nicht alle hier veröffentlichen werde. Und nicht alles muss man erzählen 😉

 

Aber nun fangen wir an:

Unser erste größere Aufenthalt war im Aquadom & SEA LIFE.

 

Was es dort gab? Gaaanz viel Fische in allen Arten, Farben und Formen.

 

Natürlich auch immer mit schöner Deko.

 

Aber auch Tierchen wie die hell leuchtenden Sterne,

 

oder garstig reinschauende Rochen die durchs Wasser flogen.

 

Aber manche Fische sahen auch aus als hätte man sie durch den Fleischwolf gedreht.

 

Irgendwann war man dann durch und konnte sich noch ein bereits eingepackten Fisch mitnehmen,

 

wenn man sich denn überhaupt durch das Spiegelkabinett durch gefunden hat.

 

 

 

Das nächste große Ziel war der Dom von dem wir vorher viel gehört haben,

 

und von dem man übrigens ein sehr schönen Ausblick hat, wenn man sich denn durch die versteckten und verwinkelten schmalen Gänge der Kuppel nach oben findet. Schade das ich mein Stativ nicht mit hatte und es etwas geregnet hat.

 

Aber dort oben auf dem rutschigen Gitter habe ich mich dann trotzdem noch wohler gefühlt als in den tiefen der Gruft wo die ganzen berühmten Toten liegen.

 

 

 

Auf dem Weg zu unserm nächsten Ziel sind wir dann noch zufällig in die Dreharbeiten eines Films geplatzt,

 

 

denn wir wollten unser kulturelles Interesse im „ Neuen Museum “ befriedigen.

 

Die kompletten auf 4 riesigen Etagen verteilten Sammlungen kann man grob zusammenfassen.

Man sieht sehr viele Statuen in allen Größen und Farben, mal mit Kopf,

 

einige auch ohne Kopf, aber oft auch nur einzelne Köpfe.

 

Was man dort aber am meisten sieht sind diverse Reliefs,

 

die man sich auch von nahem genauer ansehen kann. (wie hier meine 2 Begleiterinnen)

 

Nach einer Weile muss man dann mal eine Pause machen da die Masse an Ausstellungsstücken ziemlich auf Fuß, Rücken und Kopf geht.

 

Aber nach weiteren 2 Etagen und langer Gänge…

 

ist man irgendwann doch sehr erschöpft, da es auch nix zu futtern dort gibt.

 

Und kurz bevor man dem Kumpel hier ähnlich wird,

 

ist es dann endlich geschafft!

 

 

Auf dem Rückweg kommen wir dann doch noch an der Intelligenz vorbei.

 

 

Nun sehen wir noch die Staatsverschuldung…

 

 

kurz bevor wir den Tag mit einer Currywurst in der Hand und diesem Ausblick von unserem Hotel aus ausklingen lassen.

 

 

 

Es war wieder sehr schön, wir kommen sicherlich wieder! .. Bis zum nächsten mal in der zweit-schönsten Stadt der Welt!

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