Zeit für ein Wassertropfen

Das Wetter wird nicht besser und ich hab doch schon eine Weile keine Makro Fotos mehr gemacht.
Nun war mal wieder etwas Zeit um sich damit zu beschäftigen.

Nach zahllosen Versuchen den flink-fallenden Tropfen vor die Linse zu bekommen hab ich es nun geschafft.

Nach dem ich mich im Photoshop noch etwas ausgetobt habe, kann ich euch hier 2 Ergebnisse zeigen.

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Blasen im Winter

Ja diesmal dreht sich alles um Blasen.

Da draußen immer noch der Schneesturm tobt und ich wenig Lust habe mit der Kamera durch die Gegend zu schlittern habe ich überlegt was Indoor so möglich ist.

Eigentlich wollte ich Wassertropfen fotografieren die in Wasser fallen.
Klingt nicht spannend aber kann durchaus sehr gute Resultate liefern. Allerdings wird das oft dann sehr aufwendig.

Also hab ich stattdessen etwas mit Seifenwasser experimentiert.
Irgendwie hatte ich aber noch nicht die richtige Mischung.

Ein Foto ist trotzdem etwas geworden was ich dann noch etwas nach bearbeitet habe.

Wie immer empfehle ich das Foto anzuklicken um es in ganzer Größe zu sehen, damit es richtig wirken kann.

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Nächtliches Fotoshooting mit Fischaugen

Im letzten Artikel habe ich euch meine neue Vorsatzlinse gezeigt und erklärt.

Nun habe ich meine 2 Frettchen noch nachts genötigt Modell zu stehen. 😉
Nunja begeistern waren sie nicht aber die Kamera schien interessant genug zu sein.

Leider gar nicht so einfach Bilder zu machen mit einem Abstand von 5 cm bei den wuseligen Kobolden und dann noch bei schlechtem Licht.

Aber ich will die Bilder euch trotzdem nicht vor enthalten 😉




Weitwinkel für jedermann – Fisheye für lau

Sicher kennt ihr alle die Vorteile einer kleiner Brennweite von Objektiven(Weitwinkel/Fisheye).

Man bekommt einfach „mehr“ auf das Bild.
Wo man sonst vom Motiv weit weg gehen muss damit man alles auf das Bild bekommt kann man dies bei einem Weitwinkel auch von nahem da der Sichtbereich größer ist wie bei großen Brennweiten.

Einfache Regel:
große Brennweite = kleiner Sichtbereich = großer Zoom
kleine Brennweite = großer Sichtbereich = wenig Zoom

Nur was ist eine kleine Brennweite?
Die meiste Standardobjektive haben eine Brennweite von 18-55mm wobei dann die 18mm die kleinst möglichste Brennweite darstellt.

Nur was wenn mir das nicht reicht weil ich oft Gruppenfotos mache oder große Häuser fotografieren möchte die ich bei 18mm nicht komplett auf das Foto bekomme ohne weit weg gehen zu müssen?

Dafür gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder man kauft ein neues Objektiv was speziell für diese Weitwinkel-bereich ausgelegt ist für sehr viel Geld oder man nutzt eine Vorsatzlinse die man auf ein bestehendes Objektiv schraubt.

Diese Weitwinkel-Vorsatzlinsen gibt es es für nahe zu jedes Objektiv, man sollte nur auf die Anschluss-gewindegröße achten damit es auf das entsprechende Objektiv passt.

Solche Linsen gibt es in verschiedenen Stärken und Preisklassen. Die oben abgebildete erhält man bei Ebay für etwa 30 Euro mit einem Faktor 0,45.
Das bedeutet das bei einem Objektiv mit Brennweite 18mm und einer aufgeschraubten Vorsatzlinse dieser Art eine theoretische Brennweite von ca 9 mm erreicht wird was das Sichtfeld natürlich um einiges Vergrößert.

Ein Beispiel:

Foto ohne Linse mit 18mm:

Foto mit Vorsatzlinse 0,45 (ca 9mm):

Wie man sehen kann ist das Sichtfeld mit der Linse wesentlich größer.
Wo beim ersten Bild das Haus nur teilweise zu sehen ist, sieht man beim zweiten das gesamte und rechts sogar noch ein Nachbarhaus zum Teil.

Was aber ebenfalls auffällt ist, dass die Ecken schwarz sind.
Dies kann mal mehr oder weniger passieren da durch die zusätzliche Linse der Lichteinfall auf den Sensor nicht 100% stimmt. Den Effekt kennt man besonders von Fisheye Objektiven wo es noch deutlich stärker ausgeprägt ist.

Wenn man diese Fläche im vornherein gleich mit berechnet erhält man aber trotzdem sehr tolle Fotos.
Besonders schön finde ich das diese Linsen kein Verlust der Lichtstärke hervor rufen.

Ein weiterer toller Effekt eines Weitwinkel/Fisheye Objektives:
Durch diese sehr kleine Brennweite hat man eine starke Verzerrung zum Linsen-Äußeren. Man kann dies nutzen um sehr spaßige Fotos zu erreichen.
Besonders schön wird so etwas z.B. wenn man ein Objekt von schräg/oben fotografiert:

Ein Beispiel:

Fotos in der Art findet man sehr viele im Internet wo sich viele sicher schon immer gedacht haben das sie mit dem Computer bearbeitet sind. Aber nein es sind nur dementsprechende Objektive mit kleiner Brennweite.

Aber warum nun die Vorsatzlinse und nicht ein Objektiv?
Wer mindestens 200 Euro für ein einfaches Weitwinkelobjektiv übrig hat sollte so eins kaufen da es speziell dafür entwickelt ist und die besten Ergebnisse liefert.

Wer aber nur seine Brennweite etwas verkürzen will und nicht so viel Geld übrig hat sollte auf so eine Linse zurückgreifen die es schon für etwa 30 Euro gibt und durchaus gute Ergebnisse liefert.

Also viel Spaß und schaut wieder rein..
sicher folgen bald schöne Weitwinkel-Bilder 😉